Chloriertes Wasser – Vorteile und Risiken

Chloriertes Wasser – ist es gefährlich?
Im April 2007 veröffentlichte das amerikanische Fachmagazin WC&P (Water Conditioning & Purification) einen Artikel über die potenziellen Risiken von chloriertem Wasser im Alltag – nicht nur beim Trinken, sondern auch beim Baden oder Duschen. Obwohl Chlor zur Desinfektion eingesetzt wird, kann es negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.


Chlor: wirksam, aber nicht ungefährlich

Chlor ist ein starkes Bakterizid, das bereits vor fast 200 Jahren eingeführt wurde. Dank seiner Fähigkeit, krankmachende Mikroorganismen abzutöten, konnten unzählige Leben gerettet werden. Dennoch handelt es sich um eine für den Menschen toxische Substanz.
In der Natur ist Chlor ein gelblich-grünes Gas, das sich gut in Wasser löst. Dass wir es im Leitungswasser gewohnt sind, bedeutet keinesfalls, dass es harmlos ist.


Warum ist Chlor im Wasser riskant?

Freies Chlor tötet Bakterien, geht jedoch gleichzeitig Reaktionen mit organischen Verbindungen ein und bildet dabei giftige Nebenprodukte.
Bereits im 19. Jahrhundert galt Chlor als universelles Mittel gegen Epidemien. Doch im Ersten Weltkrieg wurde es als chemischer Kampfstoff eingesetzt – ein Hinweis auf sein toxisches Potenzial.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass Chlor und seine Abbauprodukte:

  • das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen,
  • allergische Reaktionen hervorrufen,
  • Fehlgeburten bei Schwangeren begünstigen,
  • die Wahrscheinlichkeit für Blasen- und Darmkrebs steigern können.

Einige Nebenprodukte der Chlorierung zählen zu den gefährlichsten bekannten Umweltkarzinogenen.


Auswirkungen auf die Gesundheit

Besonders im Sommer ist Vorsicht geboten, wenn die Wasserwerke die Chlordosierung erhöhen, um das Wachstum von Bakterien zu verhindern. Selbst in geringer Konzentration kann Chlor schädlich sein – für Menschen ebenso wie für Haustiere.
Das Einatmen von chlorhaltigem Wasserdampf (z. B. beim Duschen), auch wenn der Geruch kaum wahrnehmbar ist, kann problematisch sein.

Chloriertes Wasser wirkt nicht nur beim Trinken: Es dringt über Haut und Atemwege in den Körper ein.
Es zerstört den natürlichen Schutzfilm der Haut, verursacht Trockenheit, Juckreiz und beschleunigte Hautalterung. Auch das Haar leidet – es wird spröde, brüchig und verliert seinen Glanz.


Wie schützt man sich vor Chlor im Wasser?

Die Chlorierung ist ein notwendiger Schritt in der öffentlichen Wasserversorgung. Doch das Wasser, das wir trinken oder für die Körperpflege nutzen, sollte zusätzlich aufbereitet werden.

Die beste Lösung ist ein Aktivkohlefilter.
Aktivkohle bindet effektiv:

  • freies Chlor,
  • Schwefelwasserstoff,
  • weitere chemische Verunreinigungen.

Fazit

Chloriertes Wasser muss nicht zwangsläufig schädlich sein – vorausgesetzt, es wird richtig gefiltert.
Sorgen Sie für sauberes und sicheres Wasser für sich und Ihre Familie – mit einem Filtersystem, das über eine Aktivkohlekartusche verfügt.

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